"Ausgelöscht - Bialystok und seine Juden"
Erstausstrahlung: 22.11.2007


Teleschau - der mediendienst / Alexandra Kirchrath, November 2007:

[...] Die Filmautoren Thomas Gaevert und Martin Hilbert begleiten Felicja Nowak, die heute in Dänemark lebt, auf ihrer Reise nach Bialystok, um der Veranstaltung zum Gedenken an die Helden, die am Tage der Auflösung des Gettos gekämpft hatten, beizuwohnen. Spärlich ist nicht nur die Zahl der erschienenen Gäste, auch Anhaltspunkte in der Stadt, die noch an die Zeit des jüdischen Zentrums erinnern, gibt es kaum. Zusammen mit den Zeitzeugen Helena Bohle-Szacki, die heute in Berlin lebt, und Lisa Chapnik-Mashevitsky, die genau wie Szamay Kizelstein nach Palästina ausgewandert ist, wird ein Rückblick auf die dramatischen Ereignisse unternommen.Fotomaterial, authentische Aufnahmen, Tränen und emotional ergreifende Schilderungen veranschaulichen das Schicksal der Juden von Bialystok. Die Mischung aus der Beschreibung von ganz persönlichen Erlebnissen, harten und kaum vorstellbaren Fakten, Filmsequenzen aus dem damaligen und heutigen Bialystok und Tonaufzeichnungen aus den Prozessen gegen die deutschen Verantwortlichen kreiert eine Atmosphäre, die den Zuschauer einmal mehr über den Holocaust nachdenken und erschaudern lässt.
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"Polizeiruf 110: Im Alter von ..."
Erstausstrahlung: 23.06.2011


BILD am Sonntag am 12.06.2011

TV-Premiere nach 36 Jahren
MDR zeigt den "Polizeiruf", der dem DDR-Fernsehen zu brisant war

2009 fand man im Deutschen Rundfunkarchiv in unbeschrifteten Filmdosen das Negativ der "Polizeiruf"-Folge; Tonspur und Drehbuch blieben verschwunden. Der Filmemacher Thomas Gaevert, 46, suchte und forschte und las Spuren und wurde schließlich fündig bei der damaligen Drehbuchautorin Dorothea Kleine (gest. 2010): In einer Truhe lag unter Altpapier das vergilbte Original-Drehbuch. Jetzt konnte die "Polizeiruf"-Folge nachsynchronisiert werden, u.a. von ehemaligen und amtierenden "Polizeiruf"-Ermittlern wie Jaecki Schwarz, Anneke Kim Sarnau und Andreas Schmidt-Schaller.

bog
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"Irgendein Mike Oldfield neuerdings..."
Erstausstrahlung: 10.10.2011, 19.20, SWR2


MDR Kultur am 17.05.2015

Werner Lindemann überlebte den Mauerfall nur drei Jahre. Als er 1993 starb, konnte er noch nicht ahnen, dass sein Sohn Till wenig später weltberühmt werden sollte, als Frontsänger der Band Rammstein, als ihr Textdichter, als Schlagzeuger, als Dichter, gelegentlich auch als Schauspieler und bildender Künstler.

In dieser Sendung zeichnet Autor Thomas Gaevert anhand ausgewählter Tagebucheinträge die Ereignisse von damals nach. Zu Wort kommt auch Till Lindemanns Mutter, die Kulturjournalistin Gitta Lindemann.