"Ich brenne und ich werde immer brennen!"

Elisabeth Graul und die DDR-Vergangenheit

Produktion: SWR2 - Sendung: 09.11.1999, SWR2 - Dschungel - 35 Minuten

Hörfunk-Feature von Thomas Gaevert und Dirk Bierbaß
Redaktion: Wolfram Wessels
Sprecher: Suzanne Ziellenbach, Ernst Konarek
Musik: Gerold Wagner, Dreiländer-Quartett (Warnfried Altmann, Christoph Winckel, Bernd Born, Paul Koch)
Ton und Technik: Karlheinz Stoll, Renate Tiffert
Regie: Maria Ohmer

Bild: CD-Cover (c) Born-Bellmann-Musikverlag

Sendung anhören: [hier]
Siehe auch: [Die Farce - Geschichte einer Verhaftung]

Im Juli 1951 wurde die junge Musikstudentin Elisabeth Graul aus Erfurt von der Staatssicherheit der DDR verhaftet. Ihr wurde die Zugehörigkeit zu einer Gruppe junger Leute vorgeworfen, die sich gegen die SED-Diktatur engagierte. Für Elisabeth Graul begann eine Odyssee durch die Gefängnisse der DDR. Ihr Prozess vor dem Obersten Gericht der DDR entpuppte sich als Farce mit gefälschten Aussagen, erpressten Geständnissen und massiven Einschüchterungen. Von den 15 Jahren Haft, zu denen sie verurteilt wurde, musste sie 11 Jahre im Frauengefängnis Hoheneck absitzen.