Der Roland und der Urstromtaler
Unterwegs mit einer Regionalwährung

Produktion: D 2012, SWR2
Sendetermin: 17.02.2012, 10.05 Uhr, SWR2, Sendereihe Tandem - Relevant, 25 Min.

Autor: Thomas Gaevert
Redaktion: Ellinor Krogmann
Regie: Günter Maurer

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Manuskript im .pdf-Format: [hier]

Siehe auch: [Regiogeld als Alternative zum Euro?]



Wächst in Deutschland das Interesse an Regionalwährungen? Viele Menschen zahlen mittlerweile mit "Roland", "Urstromtaler" oder "Chiemgauer". Mehr als 30 Regional-währungen gibt es inzwischen in Deutschland, und sie versprechen anders zu sein als der Euro.

Der Grundgedanke: Regionale Währungen wollen das Geldwesen wieder der Allgemeinheit zugänglich machen, indem sie mit einer eigenen, lokal begrenzten Währung einen kleinen geschlossenen Wirtschafts-kreislauf herstellen. Dadurch, dass die Währungen nur in bestimmten Gebieten kursieren, soll die Kaufkraft an die Region gebunden, Transportwege verkürzt und damit auch die Umwelt geschont werden.

Viele der Währungen sind als sogenanntes "Schwundgeld" konzipiert, denn ihre Scheine verlieren an Wert, wenn man sie nicht ausgibt. Damit sollen größere Sparanlagen verhindert werden und das Regionalgeld im Umlauf bleiben. Kann das funktionieren? Eine Reportage.

Bildquelle: www.regiogeld.de