Die Farce - Geschichte einer Verhaftung

Produktion: D 2001, Schiwago Film
Premiere: 13.02.2002, Palais am Fürstenwall, Magdeburg, in der Reihe "Kunst im Palais"
Farbe + s/w, 30 Minuten

Ein Film von Thomas Gaevert und Studenten der Hochschule Harz, nach Elisabeth Graul's Autobiografie "Die Farce", in Zusammenarbeit mit Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., Hochschule Harz / FB Medieninformatik, Literaturbüro Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung und Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt

Bild rechts: Titelseite der Autobiografie "Die Farce" von Elisabeth Graul
Impuls-Verlag, Magdeburg, 1991

Videos:
[Die Farce - Geschichte einer Verhaftung]
[Haftanstalt Hohenschönhausen]
[Elisabeth Graul: "In der Nacht..."]
[Hilde Benjamin, Richterin]
[MfS-Schulungsfilm "Revisor"]

Siehe auch: ["Ich brenne und ich werde immer brennen!" - Elisabeth Graul und die DDR-Vergangenheit]

Der Film erzählt die Geschichte der Schriftstellerin Elisabeth Graul, die 1951 als Mitglied einer Widerstandsgruppe gegen den totalitären DDR-Staat hinter Gitter geriet. Nach ihrer Verhaftung musste sie 7 Monate im berüchtigten Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen verbringen. Am 18. Februar 1952 kam es vor dem Obersten Gericht der DDR zum Prozess. Aufgrund von gefälschten Aussagen, erpressten Geständnissen und rüde angewandten Einschüchterungstaktiken wurde sie zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. 50 Jahre nach ihrer Verhaftung stellte sie sich den verschüttet geglaubten Erinnerungen.

Autor/Regie: Thomas Gaevert
Mit: Elisabeth Graul, Otto Kruggel, Dr. Falco Werkentin
Darsteller: Tobias Jain Denecke (Vernehmer)
Kamera und Schnitt: Alexander Beneke
Herstellungsleitung: Gunnar Juncken
Grafik: Martin Lingnau
Ton: Edgar Soldin
Musik: Gerold Wagner
Sprecher: Barbara Schnitzler, Peter Sodann

Bild rechts: Elisabeth Graul
Foto:
© www.regina-berlinghof.de

[Pressestimmen]


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[ Monika Brudlewsky ]
[ Renate Goetz ]