DT64 - Jugendradio in der DDR (Arbeitstitel)
Eine Buchpublikation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen


geplante Veröffentlichung: 2018

Autor: Thomas Gaevert

Den meisten Menschen im Osten dürfte der Jugendradiosender DT64 dürfte noch ein Begriff sein. Gegründet wurde DT64 als Begleitsendung zum Deutschlandtreffen 1964 in Ostberlin. Aufgrund seiner großen Beliebtheit entstand daraus zunächst eine tägliche Magazinsendung im Berliner Rundfunk. Erst Mitte der achtziger Jahre wurde daraus ein eigener Jugendsender. Auch wenn sich Jugendradio DT64 zu DDR-Zeiten nicht völlig von den politischen Vorgaben der SED befreien konnte, bot der Sender doch eine frech-fröhliche Alternative zu den gleichgeschalteten Programmen des übrigen DDR-Rundfunks. Der Grund: die Redaktion verstand sich als Begleiter und Anwalt ihrer jungen Hörer. Das mißfiel den politisch Verantwortlichen in der DDR und führte oftmals zu heftigen Auseinandersetzungen. Durch kritische Redaktionsbeiträge und eine Musikauswahl fern des üblichen Dudelfunks wurde DT64 nach dem Fall der Mauer zu einem Identifikationssymbol ostdeutscher Jugendlicher. Doch auch mit diesem Konzept war dem Sender kein langes Leben in Freiheit beschieden.

Von der Heimat der kleinen weißen Taube (Arbeitstitel)

Dokumentarfilm - geplante Länge: 30 Minuten
voraussichtliche Veröffentlichung: 2018

Autor/Regie: Thomas Gaevert
Animation: Hans Jörg Herrmann
Kamera/Schnitt: Stefan Urlaß
Produktion: Stefan Urlaß / urlassfilm

Trailer

 

Future Life - We read the future

SWR2 Tandem - 25 Minuten
Noch kein Sendetermin

Autor: Thomas Gaevert
Redaktion: Ellinor Krogmann

Wetzlar ist eine altertümliche Kleinstadt. Auf den ersten Blick kein Ort, an dem man die Entstehung großer Zukunftsvisionen vermuten könnte. Dennoch - seit einigen Jahren kommen Manager globaler Unternehmen hierher, um sich von einer möglichen Zukunft inspirieren zu lassen. Zu finden ist sie in einer großen Villa im Stadtzentrum. Mit 250.000 Bänden befindet sich dort die weltweit größte Bibliothek der Phantastischen Literatur.

Ihr Gründer, Thomas Le Blanc, erhielt vor etwa 10 Jahren den Auftrag vom Institut für Verkehrsforschung, Ideen aus der Science-Fiction-Literatur zu sammeln, wie die Verkehrssysteme der Zukunft aussehen könnten. Dabei ging es um alternative Antriebsmöglichkeiten, Fahrerassistenzsysteme und anderes. Eineinhalb Jahre lang durchforstete er dafür die in der Bibliothek gesammelten Bücher, um eine Datenbank aufzubauen. Die Planer - so die Idee - sollten daraus entsprechende Möglichkeiten abrufen können. Doch bei diesem ersten Auftrag blieb es nicht. Bis heute entwickelte sich die Phantastische Bibliothek Wetzlar zum Anlaufpunkt für Unternehmen, die sich bei der Entwicklung neuer Produkte beraten lassen wollen.

Zu den Kunden dieses Forschungs-Projektes zählen inzwischen Banken und Versicherungen, Energie- und Kommunikationsunternehmen genauso wie Chemie- und Autokonzerne.

Doch wie können Szenarien und Visionen, die aus der Science-Fiction-Literatur kommen, tatsächlich brauchbare Antworten über zukünftige Entwicklungen liefern?